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Regungslos -Unter dem Eis

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1 Regungslos -Unter dem Eis am Do Dez 23, 2010 8:21 pm

Titel: I. Unter dem Eis
Autor: IvY.T
Hinweis: ACHTUNG femslash!
Diese Story ist ein Teil einer Sammlung, die ich immer mal wieder updaten werde. Dies kann in relativ kurzen oder auch längeren Abständen geschehen.

Sie liegt in meinen Armen aber ich kann sie nicht haben. Sie ist mir nah, ich schmecke ihren Duft auf den Lippen, fühle die Wärme ihrer Haut unter den Fingerkuppen… Sie ist so fern, so unglaublich weit weg.
Ich schaue ihr in die Augen, in diese verführerische Dunkelheit, sehe das Glimmen darin, das Leuchten und Flackern. Ich habe Angst um sie. Dass eines Tages dieses Licht erlöschen könnte und sie auf Immer und Ewig verschwindet. Aus meinem Leben, aus meiner Welt. –Aus diesem Ort, der unser Zuhause geworden ist.
Ich schaue ihr in die Augen… ich versinke… aber dort ist auch der Grund, der bodenlose Abgrund schließt sich für mich. Ich kann nicht bis zu ihr durchdringen. Meine Hände gleiten über ihre Schultern, das Weiß in der Dunkelheit. Es schimmert, es glitzert, ich senke meine Lippen hinab und spüre ihren Puls unter der Haut.
Sie lebt aber sie könnte genauso gut tot sein.
Sie liegt hier bei mir aber sie könnte auch alleine in der Dunkelheit atmen.
-Für sie bin ich nichts weiter als ein Platzhalter. Eine nette Ablenkung für einsame Stunden. Ein Rückhalt, eine Beschäftigung….
Ich atme tief ein, unseren Geruch der sich in solch majestätischer Einzigartigkeit vermischt hat. Das Raubtier in mir rührt sich, doch ich halte es zurück. –Um ihretwillen.
Es ist dieser ewige Tanz, der unsere Beziehung auszeichnet. Einen Schritt vor, das Leben erfüllt mich, denn ich denke wir können endlich glücklich werden. Nun kommt der Tag an dem sie mich lieben kann, furchtlos und voller Leidenschaft, so wie wir beide es verdienen.
Zwei Schritte zurück, einander ausweichen. Ihre Zurückweisung, meine Angst, meine Trauer, mein Leiden. Meine Sehnsucht.
Sie kommt mir wieder entgegen, ich werde die Arme für sie öffnen, sie empfangen und ihr alles schenken, was ich habe. All meine Liebe, meine Wärme und Geborgenheit. –In der Hoffnung, sie nie wieder gehen zu sehen. Doch sie wird gehen.
Und sie wird wieder kommen.
Ein ewiges Hin und Her.
Ich bin müde. Unglaublich müde, denn mein Leben besteht nur noch aus Schmerz. Dem Scherz, sie verloren zu haben und selbst in den wenigen Augenblicken, in denen sie mich umarmt, meinen Namen flüstert… ich denke schon an den nächsten Abschied, mit angehaltenem Atem, einem Ziehen in der Brust. Und mir wird kalt.

Sie erwidert meinen Kuss, mein Herz schlägt schneller. Sie ist so unglaublich weich und zart. So zerbrechlich, so fragil wie eine Eisskulptur. Ich fürchte mich vor der Stunde, wo sie unter meiner Hand, einer unbedachten Geste, zerbricht. Ich fürchte mich so sehr, dass ich zittere. Ich wünsche mir, von ihr in den Arm genommen zu werden, nicht immer die Starke sein zu müssen. –Sie kann mir nicht geben, was ich brauche. Sie kann mir nicht schenken, was sie selbst nicht mehr besitzt.
Sie wird schmelzen, denn mein Feuer brennt. Sie wird schmelzen und vergehen. Ich werde einsam bleiben, denn es gibt keine wie sie. Selbst wenn es sie da gäbe, niemals würde ich diesen Verrat begehen. Eher rafften mich meine zwei Tode dahin!
Ein Schwur, in düsterer Stunde gesprochen, auf den Kalten Laken unseres Bettes. Niemals werde ich ihn brechen. Sie lachte, als sie mich die Worte flüstern hörte. Mein Herz zerbarst voller Liebe zu dieser Stimme, voller Trauer um die Wahrheit ihres Gesagten.
Ich muss auf sie Acht geben, sie vor jedem weiteren Schaden beschützen und darf ihr doch nicht zu nahe kommen, denn sonst schmilzt sie in meinem Höllenfeuer. Ich muss kalt zu ihr sein, eisig und umschmeichelnd wie ein Blizzardsturm. –Nur so kann ich ihre Schönheit, ihre Reinheit und Existenz erhalten.

Ich atme ihr Versprechungen in den Nacken, süß und bitter zugleich, niemals werde ich sie halten können, denn sie wird es nicht zulassen. Für einen Moment ist sie vergessen, die Wut auf die Welt, auf mich, auf sie, auf unsere Eltern, auf all jene, die uns nicht verstehen… wollen. Sie schaudert unter mir, ihre Haut ist so weich und kühl, ich presse meine Wange gegen ihre. Spüre, wie ihre Wimpern über mich streifen wie die Berührung eines Schmetterlings. Ich behalte die Augen geschlossen, atme tief und fest, verschreibe mich der Illusion, dass sie mich so lieben könnte. Ihre Hände liegen auf meiner Hüfte, beschreiben Wellenlinien. Ich spüre die Anspannung in ihren Muskeln und schiebe mich von ihr, bevor sie mich zurückweisen kann. Mein Herz zerspringt in tausende Splitter.
Ich bin ihr so nah und doch so fern…
Ich schaue ihr in die Augen, sehe mein Spiegelbild in dieser Unendlichkeit. Das strahlende, traurige Blau meiner Iris. Sie lächelt, doch es gilt nicht mir. Ich stelle mir vor, wie es wäre wenn sie sich mir so sehr verschreiben könnte.
Das Bild im Inneren meines Kopfes treibt die Worte über meine Lippen und es tut mir nicht Leid, dass ich es sage. „Ich liebe dich, Ivy.“
Ihr Lächeln bleibt beständig, die Worte vergehen in der unüberbrückbaren Distanz zwischen uns. Die Nacht –diese Verräterin- schluckt sie. Ungehört.

~*~
Na, wie hat´s euch gefallen? Ich hoffe mein kleines (verfrühtes ) Weihnachtsgeschänk war kein totaler Reinfall ;-) (Mir persönlich gefällt es übrigend ganz gut, wenn mir das Eigenlob gestattet ist ^^) Habt ihr erraten, um welches Pairing es sich handelt?
bounce Ich habe mich entschieden, den beiden Süßen etwas mehr Platz in meiner Schreiberei einzugestehen, denn eigentlich sind sie doch ganz süß zusammen... Nun ja.. meistens, wenn Skimmer nicht gerde Rachel´s Hintern quer durch Cinci schleifen will >.> Aber hey, ich kann sie verstehen! -Immerhin geht es um den Hauptpreis schlechthin! affraid
Wie immer sind die Charaktere nur ausgeborgt und gehören Kim Harrison, einzig ihr Handlungsrahmen wurde von meiner Wenigkeit erstellt.
Kritik und Lob sind gerne gesehen.
lg
Ivy

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2 Re: Regungslos -Unter dem Eis am Fr Dez 24, 2010 3:08 pm

wow! einfach mal wow!

Muss zugeben, dass ich ein paar absätze mehrfach lesen musste,um zu verstehen um wen und was es geht.

Die Stimmung in dem Text ist klasse. Kalt, düster, schmerzlich und gleichzeitig warm, voller herz und opfern. einfach toll. muss es gleich noch mal lesen Smile

GAAAAAAAAAAANZ großes Lob! What a Face

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3 Juhuuu! am Sa Dez 25, 2010 6:21 pm

Na das ist doch mal ein schönes Weihnachtsgeschenk!
Es war mir eine Freude! *verbeug*
rendeer

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Titel: II Wir hätten jemand anderes sein sollen
Autor: IvY.T
Dsiclaimer: Die Charaktere wurden lediglich von mir in einen anderen Handlungsbogen eingebaut. Ursprünglich sind sie geistiges Eigentum von Kim Harrison.

Die Zeit die vergeht, sich gefühlte Jahrhunderte zieht und dann in Momenten verpufft. Augenblicke, die in meiner Erinnerung die Ewigkeit ausfüllen.

Ihr Gesicht mit den dunklen Augen über mir. Diese eine Haarsträne die vorwitzig in ihre Augen hängt, die ich zurückstreiche und die dennoch Sekunden später wieder ihr Gesicht beschattet.
Das Blinzeln in den Seen aus Marmor. Das Lächeln um ihre Lippen kurz bevor sie sich zu mir herabbeugt und mich küsst.
Das Gefühl ihrer kühlen Haut unter meiner Zunge…

Wir glaubten, wir hätten die Unendlichkeit, umso mehr fühlten wir uns betrogen, als man uns diese Illusion nahm.

Sie war eine Schönheit, ist es noch immer.
Sie war unschuldig, auch nach mir. –Nun ist sie es nicht mehr.
Sie war mein Engel, mein Ein und Alles, sie ist es noch immer.
Sie war eine geborene Tamwood, man wird ihr den Namen nicht nehmen können, aber sie ist keine von ihnen. –Nicht mehr.

Wir glaubten, wir wären unsterblich, unzertrennlich.
Wir glaubten, wahrer Liebe stünde nichts im Wege.
Wir glaubten, unser Band wäre das der wahren Liebe.

Ich glaubte, ich könne uns zusammenhalten, --- auch Jahre später als sie keinen Willen mehr hatte und ein Sklave dieses Monstrums geworden war.
Ich glaubte fest und mit aller Inbrunst.
Ich dachte.
Ich irrte.
Ich hoffte.
Ich wurde enttäuscht.

Meine Worte waren nie eine Lüge.
Meine Schwüre waren nie Mittel zum Zweck.
Meine Gedanken immer ehrlich und treu.
Meine Taten…
Mein Atem…
Mein Herzschlag…
…mein Leben…
… ausgerichtet nach ihrem Glück.

Unserem Glück. Wir hätten es gemeinsam erfahren sollen. Unsere Zukunft.

Leere Worte für Eine, die die Ewigkeit alleine verbringen muss.

Wir hatten Geld.
Wir hatten Ruhm.
Wir hatten den Rückhalt unserer Familien.
Wir hatten alles.
Wir hatten viel mehr noch.

Wir hatten einander.

Ich habe nichts.

Und sie ist nicht mehr.

~*~
Hier ist der Zweite Teil meiner kleinen Sammlung. Es kam ziemlich spntan über mich und folgt einem etwas anderen Gedankenstrang als zuvor, doch ich hoffe ihr könnt über die kleinen Fehlerchen und Ungereimtheiten hier und da hinwegsehen und euch an dem Gesamtbild erfreuen. Very Happy
Auf ein baldiges Wiederlesen
Ivy.T

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5 Re: Regungslos -Unter dem Eis am Mo Dez 27, 2010 3:41 pm

wir brauchen ein *verbeugen* smile!!! so wie er: cheers nur mit der bewegung nach unten!! denn das möchte ich hier gerne posten Smile


Ich dachte.
Ich irrte.
Ich hoffte.
Ich wurde enttäuscht.


Der absatz is stark. einfach und genial! ich liebe ihn, ich möchte ihn heiraten und bis an unser lebensende glücklich sein Smile
lol!

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6 XD am Mo Dez 27, 2010 5:41 pm

Ok ok, ok... du weißt schon, dass du mich hier ganz schön in Verlegenheit bringst. *erröt* ^^
Ich habe mir diesen Smilie auch schon gewünscht aber leider habe ich so GAR KEINE AHNUNG, wie ich den beischaffen könnte... Wie ihr viell. gemerkt habt hab ich´s nicht so ganz mit dem technischen Kram. Sad
Falls aber jemand eine Idee hat bin ich gerne dafür offen. Very Happy

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7 Re: Regungslos -Unter dem Eis am Mo Dez 27, 2010 6:47 pm

tschuldige das wollte ich natürlich nicht Wink

hm...theoretisch ist so ein smile ja "nur" ein .gif, aber wie man die einbindet usw weiß ich leider auch nich.

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Titel: Regungslos – III Was sie nicht weiß
Autor: IvY.T
Disclaimer: Die Charaktere gehören mal wieder nicht mir sondern Kim Harrison!

Ivy ist jung und gefangen in sich selbst und unsicher und ach so verlockend mysteriös und Skimmer wünscht sich nichts sehnlicher, als den Schlüssel zu all ihren Geheimnissen zu finden und die Kleine dazu zu bringen, sich ihr endlich zu öffnen. Sie will dieser Schlüssel sein, wenn sie es sich eingesteht, ganz tief in der Nacht, wenn die Andere leise seufzend im Nachbarbett atmet und ihre eigenen Hände über erhitzter Haut zittern, den Linien ihrer feinen Knochenstruktur –ihrem Fleisch- unter der viel zu warmen Decke folgen.
Am Tage reißt sie sich zusammen, sodass die harsche Sonne ihr Geheimnis nicht verrät; nur gelegentlich erlaubt sie sich Blicke und Berührungen, die ein wenig außerhalb der Grenzen des für eine Freundschaft angemessenen Verhaltens liegen. Von diesen Sekundenbruchteilen lebt sie, an ihnen hangelt sie sich durch die Nacht und ihre pubertären Fantasien.
Und wenn Ivy sie anfasst –mit kalten und ein wenig feuchten Handflächen- dann brennt es in ihr und sie will schreien weil es so weh tut und sie all ihre Kraft aufbringen muss, um der Anderen nicht die Arme um die Schultern zu legen. Dann ist sie ganz still, nicht nur wortlos sondern vollkommen regungslos, auch ihr Herz scheint zu stoppen. Dann hält sie den Atem an, so gern sie auch wollte, den Geruch darf sie nicht einatmen. Dann genießt sie, was Ivy ihr viel zu selten gibt und dann auch nur flüchtig. Von sich selbst heraus würde sie niemals den Kontakt suchen, niemals. Zu mächtig ist die Angst, dass ihr die Sehnsucht aus den Augen schimmert, die Stimme vor Lust zittert.

Manchmal wünscht Skimmer sich, dass Ivy nie in ihrem Leben Einzug gehalten hätte. Dass sie nicht von ihren kleinen Gesten und dieser hinreißenden Augenbraue gefangen genommen worden wäre. –Eine freiwillige Geisel denkt sie sich und lacht. Oft hasst sie Ivy, weil jede Bewegung, jeder Blick so voller Grazie eine Versuchung ist und den Tod für sie Bedeuten kann. Und dann erschrickt sie weil… wie kann sie Ivy nur hassen?
Dann bricht ihr das Herz und der Atem stockt und sie muss Ivy ansehen, sich davon überzeugen dass das Schicksal nicht diesen Moment der Unachtsamkeit genutzt hat und Ivy verschwunden ist.

Aus ihrem Leben, das doch so schwankend und schnell auf den Kopf gestellt worden ist.

Skimmer ist jung und gefangen in sich selbst und unsicher und ach so verlockend mysteriös und Ivy wünscht sich nichts sehnlicher, als den Schlüssel zu all ihren Geheimnissen zu finden.

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